Tag 1: Start in Hamburg

Es geht tatsächlich endlich los!
Nach allen Vorbereitungen und Planungen muss sich beweisen, wie gut wir sind.
Alle Teammitglieder wurden zwei Tage vor Start eingesammelt. Überall gab es noch einige zusätzlichen Aufgaben zu klären – Rasenmäher Keilriemen wechseln, Hauswasserwerk umklemmen, Fotogeschenke aufkleben, Rasengrünschnitt wegbringen usw.
Dann kam noch ein stundenlanger Stau auf der A2 und eine mitternächtliche Zollkontrolle hinzu. Geht ja schon gut los!!
Beim Langen alles zusammengepackt und dann doch noch kurz vor der Abfahrt die Steuerzeiten im Volvo noch einmal nachgestellt. D.h. Zahnriehmen neu einstellen, für die, die sich mitz Technik auskennen. Das klappt jetzt aber. Und nun summt er, der Volvo.
Abends ging es dann schon in Richtung Hamburg. Wir dürfen bei Freunden vom Langen übernachten. Dort gab es noch einmal eine letzte reichhaltige „Henkersmahlzeit“. Vielen Dank noch einmal.

Auf dem Fischmarkt in Hamburg versammelten sich alle Teams zum Start. Es wurde das Roadbook mit den Aufgaben, drei Kisten Ratsherrenbier und ein Stück Feuerholz ausgegeben. Das obligatorische Handbändchen gab es ebenfalls. Nach der Begrüßung erfolgte der Start aller Fahrzeuge nach Startnummer und das Abenteuer konnte beginnen. Wir müssen Richtung Dänemark.

Aber zuvor hatten wir noch eine persönliche „Zusatzaufgabe“ vom Langen bekommen. Er hatte seine Badehose vergessen und wir wollten doch alle am Polarkreise baden. Also machten wir uns in Hamburg auf die Suche nach einer besonders hübschen.

Es dauert etwas, aber um 15 Uhr brechen wir auf.

Wir haben uns dann doch für die Route über Putbus und mit der Fähre nach Rødby entschieden, da man uns schon in Hamburg erzählt hat, dass die A7 Richtung Flensburg total dicht ist. So rollen wir das Feld von hinten auf. An der Fähre hatten wir kaum Wartezeit.

Wir konnten auch jetzt schon eine weitere Aufgabe beginnen. Am Start hat jedes Team eine blaue Büroklammer bekommen. Die soll in jedem Land gegen etwas anders getauscht werden. Das neue Tauschobjekt wird dann im nächsten Land wieder gegen etwas anderes getauscht. Der Kanadier Kyle MacDonald tauschte auf diese Weise innerhalb eines Jahres von einer Büroklammer bis zu einem Haus. Mal sehen, was wir in 16 Tagen schaffen.
In Hamburg haben wir den ersten Tausch durchführen. In Dänemark wurde gleich wieder getauscht. Den Rest des Tages haben wir noch etwas Strecke gemacht, da man am ersten und letzten Tag die Autobahn fahren darf. Ab morgen ist sie tabu.
Gegen 23:30 in der Abenddämmerung haben wir unsere Schlafsäcke unter einen Baum gelegt. Zum Abschluss ein Bierchen und unseren leckeren Reiseproviant, Wust und Käse, aufgegessen und dann selig und glücklich über den ersten Tag unter einem Sternenhimmel an der schwedischen Küste eingeschlafen.

4 Kommentare

  1. René

    Andi, das Hasenkostüm wird in Angern aber auch mal vorgeführt…Bin mal gespannt was ihr für Eure Büroklammer bekommt. Viel Erfolg Jungs…

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  2. Andre

    Na Langer, habt Ihr doch noch ein paar Gradsekunden an den Wellen rausgeholt ..!?
    Bestes Vorankommen… und lasst Euch nicht zu sehr filzen ??

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