Tag 9: Murmansk

Am Morgen begleiten uns beide Teams noch bis Murmansk zu einem Volvo-Händler. Jetzt fahren wir nur noch auf Batteriestrom. Bei Volvo wurde tatsächlich am Sonntag geschraubt. Allen Sprachbarrieren zum Trotz fanden wir eine Lösung, aber erst am nächsten Tag. Der Volvo-Chef hat uns eine Adresse für einen Service für „Startery i Generatory“ gegeben, der uns sicher helfen kann. Dort sind wir hingefahren. Der erste Eindruck nicht sehr vertrauensvoll. Ein riesiger Garagenkomplex mit vielen Schraubern. Bei unserem war zu mindestens ein „offizielles“ Schild dran und es gab Öffnungszeiten. Heute leider zu.
Trotzdem haben wir beschlossen, uns die Sache mal selber anzuschauen und nach einer Zwischenlösung zu suchen. Werkzeug ausgepackt und selber zwischen den russischen Hobbybastlern die Lichtmaschine ausgebaut. Eine Kohle ist ziemlich abgenutzt und der Schleifring ist stark eingelaufen. Alles ordentlich saubergemacht und wieder eingebaut. Wir wollten mit dem Auto weiterfahren und die Tagesaufgaben lösen und uns Murmansk anschauen. Morgen früh noch einmal hier vorbei fahren und das Teil tauschen.
Murmansk ist schon eine beeindruckende Stadt. Am Hafen machen wir das Foto vom ersten Atomeisbrecher „Lenin“. Wir treffen wieder viele Teams. Einkauf ist super günstig. Beim Benzin sind wir bei 0,57 EUR.
Nach der ganzen Zeit gönnen wir uns ein Zimmer in einem super schönen Hotel Mitten in der Stadt. wir zahlen 100 EUR für die Nacht. Im Supermarkt nehmen wir Kaviar und „Schampamskoye“ mit und lassen es, nach einer gepflegten Dusche, auf dem Zimmer krachen.
Zum Abendessen wollen wir typisch russisches Essen. Das Hotel empfiehlt das eigene Restaurant. Das Essen ist der Hammer.

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