Tag 14: Riga (Lettland) – Litauen – Polen

Nach dem Frühstück fahren wir beim volvo-club.eu vorbei. Wieder eine diese Hinterhofwerkstätten. Die Jungs sind sehr hilfsbereit. Zusammen untersuchen wir die verschiedenen Fehlerquellen. Ein neuer Temperatursensor wird benötigt. Kurze Telefonate und der Chef vom Club kam persönlich mit dem neuen Teil vorbei. Wir hatten, trotz der ernsten Lage, viel Spaß mit den Leuten. Kleinere Probleme bleiben, vermutlich liegt es auch an dem russischen Sprit. Viele andere Teams hatten damit ebenfalls Probleme.
Nach dem Austausch von kleineren Geschenken fahren wir weiter und tanken als erstes das Auto mit dem guten 98 Super voll. Das alles kostet uns aber schon wieder einen halben Tag. Gegen 15 Uhr verlassen wir Riga.

In Riga konnten wir auch noch einmal tauschen. Jetzt haben wir „sehr guten“ homemade Schnaps, eine Art Calvados.

Die letzte Tagesaufgabe für diese Rallye müssen wir in Litauen erfüllen. Bei Šiauliai liegt der Hill of crosses (Kryziu Kallas), den wir ansteuern sollten. Dort stellen wir ein selbstgebautes Kreuz zu den anderen hundert und tausenden Kreuzen. Ein etwas spukiger Ort, aber definitiv sehenswert.

Auf Grund der Tatsache, dass wir schon viel Zeit verloren hatten, beschließen wir heute noch möglichst bis Polen durch zufahren. Die Ursprungsidee über Kaliningrad verwerfen wir. Der Weg ist kürzer, aber wir bekommen von den anderen Teams mit, dass die Wartezeiten an der Grenze teilweise bei 4 – 6 Stunden liegen. Und zweimal die russische Bürokratie wollen wir uns nicht an tun. Also außen herrum bis an die polnische Grenze. Gegen 21:30 Uhr sind wir an der Grenze. Um uns herum nur LKW’s. Scheinbar fahren die alle Nachts!

Im nächst größeren Ort suchen wir eine Unterkunft. Leider ist alles ausgebucht, da dort eine große Sportveranstaltung war. Es muss sich dabei wohl um den WRC – World Rallye Cup handeln. Wir treffen in anderen Orten, die auf unserem Weg liegen, ebenfalls auf Schilder für diese Veranstaltung.

In Augustow können wir endlich um 23:30 Uhr in ein Hotel einchecken. Diesmal hatten wir schon vorher Essen und ein Abendbier besorgt. Dann nur noch schlafen.

Es sind noch ca, 1200 km bis zum Finish auf dem Hamburger Fischmarkt.

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